Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit setzen sich Oh-Mock und Oh mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen auseinander, die sie in ihren Arbeiten miteinander verschmelzen lassen. Daraus entsteht eine fiktive, zukünftige transkulturelle Ästhetik, die eine Welt imaginiert, in der Nationalität keine Rolle mehr spielt – eine Meta-Kultur, in der Alt und Neu, West und Ost, organisches, anorganisches und digitales Material gleichwertig nebeneinanderstehen und neue Verbindungen eingehen.
Da beide Künstler:innen unterschiedliche Muttersprachen sprechen, betrachten sie die gesprochene Sprache nicht als vollständiges Verständigungsmittel – ein Thema, das sie auch in der Arbeit Le fin (2018) reflektieren. Kunst hingegen verstehen sie als universelle Sprache, die jenseits von Missverständnissen ein tieferes Verstehen ermöglicht.
Kuratorische Assistenz: Diana Nowak und Tatjana Rotfuß